Programm bei der Eröffnung am 02.11.2026 um 14:00 Uhr
Eröffnung von Frau Prof.in Dr.in Andrea Kurz
Weitere Sprecher*innen bei der Eröffnung/Auftaktveranstaltung:
Prof.in Dr.in Regina Roller-Wirnsberger, Universitätsklinik für Innere Medizin; Medizinische Universität Graz
Prof.in Dr.in Franziska Großschädl, Institutsvorständin am Institut für Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Medizinischen Universität Graz
Mag. Peter Rossegger, Geschäftsführer von NEEDS- Netzwerk Demenz Steiermark
Ziel der Wanderausstellung ist es, über beeinflussbare Risikofaktoren von Demenzerkrankungen zu informieren. Es wird gezeigt, wie man einer Demenzerkrankung vorbeugen und die Gehirngesundheit stärken kann. Viele Risikofaktoren sind eine Frage des Lebensstils, wie Rauchen, körperliche Inaktivität, Übergewicht und ungesunde Ernährung. Prävention wirkt und kann das Risiko für eine Erkrankung deutlich senken.
Forschung
Dr. Denise Wilfling forscht zur evidenzbasierten, personenzentrierten Versorgung von Menschen mit Demenz, mit einem Fokus auf Schlafprobleme. Untersucht werden deren Prävalenz in unterschiedlichen Settings sowie damit verbundene Herausforderungen für Pflegepersonen und Angehörige. Einstellungen und Wissen von Pflegepersonen zu Schlafproblemen und schlaffördernden Maßnahmen wurden ebenso erfasst wie die Evidenz zur Effektivität nicht-pharmakologischer Maßnahmen. Daraus wurde eine multimodale, nicht-pharmakologische Intervention entwickelt und im Pflegeheim evaluiert, durch die Schlafprobleme signifikant reduziert werden konnten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und psychometrischen Testung von Instrumenten zur Erfassung von Personenzentriertheit und agitiertem Verhalten.
Ebenfalls werden am Institut für Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Daten zu Demenz der seit 2009 jährlich durchgeführten Pflegequalitätserhebung (PQE) analysiert. Hier liegt der Schwerpunkt auf die der Prävalenz von Demenz von den Patient*innen und Bewohner*innen der teilnehmenden Einrichtungen sowie den assoziierten Faktoren zu Demenz wie zum Beispiel Pflegeabhängigkeit. Da dieselbe Erhebung (PQE) auch in anderen europäischen Ländern durchgeführt wird, können diese Daten auch international verglichen werden.